Warum eine smartphone-freie Grundschulzeit nur gemeinsam gelingt …

Digitale Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken – und erreichen Kinder immer früher. Als Landesarbeitsgemeinschaft für Prävention im Kindes- und Jugendalter möchten wir möglichst vielen Kindern eine Smartphonefreie Kindheit mit realen Erlebnissen, viel Bewegung und echten Freunden ermöglichen. Wir unterstützen als LPKJ den Präventionsansatz „Erst smart, dann Phone“ von Smarter Start ab 14 e. V. und sehen unsere Aufgabe in der Vernetzung zwischen Eltern, Schulen und Fachverbänden. Nach dem ausgebuchten Vortrag von Verena Holler in der Akademie am Derbypark, laden wir nun herzlich zum Online-Vortrag für die Umsetzung des Konzepts in Grundschulen ein:

ONLINE-VORTRAG

ELTERNPAKT FÜR GRUNDSCHULEN

ERST SMART. DANN PHONE

Mittwoch, 20. Mai 2026 um 19.30 Uhr

Dauer: ca. 45 min

mit anschließendem Austausch

Verena Holler | Smarter Start ab 14 e.V.

Verena Holler ist Vorstandssprecherin des gemeinnützigen Vereins „Smarter Start ab 14 e.V.“, der im Jahr 2019 von Hamburger Eltern gegründet wurde.

Warum dieses Thema uns alle betrifft

Immer mehr Grundschulkinder besitzen bereits ein eigenes Smartphone. Doch die frühzeitige Nutzung bringt Herausforderungen mit sich, die Kinder häufig noch nicht alleine bewältigen können:

  • Reizüberflutung und Konzentrationsprobleme
  • soziale Vergleiche und Gruppendruck
  • Risiken im Internet und in sozialen Netzwerken

Gleichzeitig fühlen sich viele Eltern unsicher – besonders dann, wenn scheinbar „alle anderen“ Kinder bereits ein Smartphone haben.

Der Smarter-Start-Ansatz: Gemeinsam statt allein entscheiden

Die zentrale Idee: Eltern schließen sich zusammen und treffen eine gemeinsame Vereinbarung, ihren Kindern während der Grundschulzeit kein eigenes Smartphone zu geben.

Warum das so wirkungsvoll ist?

  • Eltern werden entlastet
  • Kinder erleben weniger sozialen Druck
  • Familien stehen nicht mehr allein vor ihrer Entscheidung

So entsteht eine „neue alte Normalität“ – innerhalb der Klasse, der Schule und darüber hinaus.

Dabei geht es nicht um Verbote, sondern um einen bewussten und altersgerechten Einstieg in die digitale Welt.

Prävention heißt: Kinder stärken

Kinder brauchen keine möglichst frühe Mediennutzung –sie brauchen Kompetenzen, Begleitung und Zeit zur Entwicklung.

Gemeinsam können Eltern und Schule die Grundlage dafür schaffen, dass Kinder später sicher, reflektiert und selbstbestimmt mit digitalen Medien umgehen.

 

Beispiel Irland: Gemeinsam gegen Smartphone-Gruppendruck bei Kindern

Das Beste daran?
Was in Irland funktioniert, können wir auch in Deutschland umsetzen. Denn wenn Eltern zusammenhalten, wird aus Gruppendruck plötzlich Rückhalt.

Greystones Act: Erfolgreiche Medienprävention aus Irland

Eine Kleinstadt in Irland zeigt eindrucksvoll, wie wirksame Medienprävention aussehen kann: In der Stadt Greystones hat die große Mehrheit der Eltern eine gemeinsame Vereinbarung unterzeichnet – den sogenannten Greystones Act.

Das Ergebnis spricht für sich:

  • Kaum Kinder unter 12 bzw. 13 Jahren besitzen ein Smartphone
  • Nutzung von Social Media in dieser Altersgruppe ist nahezu nicht vorhanden
  • Der soziale Druck unter Kindern wurde deutlich reduziert

Die von der irischen Regierung unterstützte Initiative basiert auf einem einfachen, aber wirkungsvollen Prinzip:
Wenn alle mitmachen, verschwindet der Druck – für Eltern und Kinder.

Und wichtig zu wissen: Für Notfälle reicht ein einfaches Handy ohne Internet völlig aus.

Mehr Informationen unter: www.erstsmartdannphone.de

Deutschland-Karte für Smartphonefreie Grundschulen

Die Bewegung wächst schnell – und wird sichtbar:

  • Erste ERST SMART, DANN PHONE-Grundschulen (rosa) sind bereits auf der Deutschlandkarte eingetragen
  • Weiterführende Schulen (blau) setzen das Konzept ab Klasse 5 fort – mit smartphone-freien Klassengemeinschaften in Schule und Freizeit

Zur Übersicht und Karte: Informationen & Standorte der teilnehmenden Schulen entdecken

> Informationen & Karte zu ESDP-Grundschulen

Immer mehr Schulen und Eltern entscheiden sich bewusst für einen späteren Einstieg in die Smartphone-Nutzung.

Nutzen Sie jetzt die Chance, das kommende Schuljahr aktiv mitzugestalten.

👉 Eltern können jetzt aktiv werden und der SmarterStart-Community Ihrer Schule beitreten!

> Tritt hier der SmarterStart-Community Deiner Schule bei!

Die Elterninitiative Smarter Start ab 14

Die Initiative Smarter Start ab 14 e.V. wurde 2019 in Hamburg gegründet und engagiert sich in der DACH-REGION für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien bei Kindern und Jugendlichen.

Ziele der Initiative:

  • Vernetzung von Eltern für gemeinsame Entscheidungen
  • Förderung von smartphone-freien Schulen
  • Einführung eines Mindestalter für Social Media
  • Verbesserung der Altersverifikation auf Online-Plattformen

Weitere Informationen: www.smarterstartab14.de

Elternnetzwerk: Gemeinsam stärker

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Vernetzung von Eltern. Über das Elternnetzwerk können sich Familien innerhalb einer Schule organisieren, austauschen und gemeinsam handeln.

Jetzt aktiv werden: Treten Sie der SmarterStart-Community Ihrer Schule bei!

> Tritt hier der SmarterStart-Community Deiner Schule bei!

ONLINE-VORTRAG

ELTERNPAKT FÜR GRUNDSCHULEN

ERST SMART. DANN PHONE

Mittwoch, 20. Mai 2026 um 19.30 Uhr

Dauer: ca. 45 min

mit anschließendem Austausch

Verena Holler | Smarter Start ab 14 e.V.

Verena Holler ist Vorstandssprecherin des gemeinnützigen Vereins „Smarter Start ab 14 e.V.“, der im Jahr 2019 von Hamburger Eltern gegründet wurde.

Gemeinsam für Kinder und Jugendliche – für Hamburgs Zukunft!

 

Über die Autorin

Dr. Stephanie Wodianka, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie, Praxis-Inhaberin Kieferorthopädie Elbvororte, Hamburg

Dr. Stephanie Wodianka
Fachzahnärztin für Kieferorthopädie

Praxis-Inhaberin Kieferorthopädie Elbvororte, Hamburg
Initiatorin der LPKJ e.V. (i.G.)