Wie Klassengemeinschaft smartphonefrei gemeinsam besser gelingt …

Viele Schulen setzten bereits ein Smartphone-Verbot um. Die Idee der smartphonefreien Klassengemeinschaft geht darüber hinaus: Immer mehr weiterführende Schulen in ganz Deutschland bieten für die neuen 5. Klassen die Wahlmöglichkeit für eine Klasse, in der sich Eltern und Schüler dazu gemeinsam und freiwillig verabreden, mit dem eigenen Smartphone mindestens bis zum Abschluss der 6. Schulklasse zu warten.

Als Landesarbeitsgemeinschaft für Prävention im Kindes- und Jugendalter unterstützen wir den Präventionsansatz „Smartphonefreie Klassengemeinschaften“ von Smarter Start ab 14 e. V.. Der Start in die 5. Klasse ist ein großer Schritt. An der neuen Schule sollen die Kinder in Ruhe ankommen, ihre Mitschüler kennenlernen und neue Freundschaften knüpfen – idealerweise bei  realen Erlebnissen, viel Bewegung und echten Kontakten. Um das Konzept weiter bekannt zu machen und die Umsetzung für weiterführende Schulen vorzustellen, laden wir herzlich zum Vortrag von Verena Holler ein:

VORTRAG mit anschließender Diskussion

SMARTPHONEFREIE KLASSENGEMEINSCHAFTEN

IN SCHULE & FREIZEIT AB KLASSE 5

Donnerstag, 4. Juni 2026 um 19.30 Uhr

Dauer: ca. 1,5 h

AKADEMIE AM DERBYPARK

Baron-Voght-Straße 75 b , 22609 Hamburg-Klein Flottbek

Verena Holler | Smarter Start ab 14 e.V.

Verena Holler ist Vorstandssprecherin des gemeinnützigen Vereins „Smarter Start ab 14 e.V.“, der im Jahr 2019 von Hamburger Eltern gegründet wurde.

Ankommen und gemeinsam als Klasse wachsen

Viele Kinder bekommen zur Umschulung ihr erstes eigenes Smartphone geschenkt. Durch den Gruppendruck fühlen sich viele Eltern unsicher – besonders dann, wenn scheinbar „alle anderen“ Kinder ein Smartphone bekommen. Doch doch der Zugang zu Internet, Chatgruppen und Social Media bringt Herausforderungen mit sich, auf die die Kinder häufig noch nicht vorbereitet sind:

  • Klassenchat & Mobbing
  • soziale Vergleiche und Gruppendruck z.B. durch Gaming
  • Risiken im Internet und in sozialen Netzwerken z.B. durch Cybergroomimg

Der Smarter-Start-Ansatz: Gemeinsam statt allein entscheiden

Die zentrale Idee: Eltern schließen sich zusammen und treffen eine gemeinsame Vereinbarung, ihren Kindern mindestens bis zum Abschluss der 6. Klasse kein eigenes Smartphone zu geben.

Warum das so wirkungsvoll ist?

  • Eltern werden entlastet
  • Kinder erleben weniger sozialen Druck
  • Familien stehen nicht mehr allein vor ihrer Entscheidung

So besteht die „ neue alte Normalität“ – innerhalb der Klasse, der Schule und darüber hinaus.

Dabei geht es nicht um Verbote, sondern um einen bewussten und altersgerechten Einstieg in die digitale Welt.

Prävention heißt: Kinder stärken

Kinder brauchen keine möglichst frühe Mediennutzung –sie brauchen Kompetenzen, Begleitung und Zeit zur Entwicklung.

Gemeinsam können Eltern und Schule die Grundlage dafür schaffen, dass Kinder später sicher, reflektiert und selbstbestimmt mit digitalen Medien umgehen.

 

Beispiel Irland: Gemeinsam gegen Smartphone-Gruppendruck bei Kindern

Das Beste daran?
Was in Irland funktioniert, können wir auch in Deutschland umsetzen. Denn wenn Eltern zusammenhalten, wird aus Gruppendruck plötzlich Rückhalt.

Greystones Act: Erfolgreiche Medienprävention aus Irland

Eine Kleinstadt in Irland zeigt eindrucksvoll, wie wirksame Medienprävention aussehen kann: In der Stadt Greystones hat die große Mehrheit der Eltern eine gemeinsame Vereinbarung unterzeichnet – den sogenannten Greystones Act.

Das Ergebnis spricht für sich:

  • Kaum Kinder unter 12 bzw. 13 Jahren besitzen ein Smartphone
  • Nutzung von Social Media in dieser Altersgruppe ist nahezu nicht vorhanden
  • Der soziale Druck unter Kindern wurde deutlich reduziert

Die von der irischen Regierung unterstützte Initiative basiert auf einem einfachen, aber wirkungsvollen Prinzip:
Wenn alle mitmachen, verschwindet der Druck – für Eltern und Kinder.

Und wichtig zu wissen: Für Notfälle reicht ein einfaches Handy ohne Internet völlig aus.

Deutschland-Karte für Schulen mit der Wahlmöglichkeit für smartphonefreie Klassengemeinschaften ab Klasse 5

Immer mehr Schulen und Eltern entscheiden sich bewusst für einen späteren Einstieg in die Smartphone-Nutzung. Die Bewegung wächst schnell – und wird sichtbar:

  • Weiterführende Schulen sind als blaue Punkte auf der Deutschlandkarte eingetragen.
  • ERST SMART, DANN PHONE-Grundschulen findet man als rosa Markierungen.

Zur Übersicht und Karte: Informationen & Standorte der teilnehmenden Schulen entdecken

> Informationen & Karte zu ESDP-Grundschulen

Nutzen Sie jetzt die Chance, das kommende Schuljahr aktiv mitzugestalten.

👉 Eltern können jetzt aktiv werden und der SmarterStart-Community Ihrer Schule beitreten!

> Tritt hier der SmarterStart-Community Deiner Schule bei!

Die Elterninitiative Smarter Start ab 14

Die Initiative Smarter Start ab 14 e.V. wurde 2019 in Hamburg gegründet und engagiert sich in der DACH-REGION für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien bei Kindern und Jugendlichen.

Ziele der Initiative:

  • Vernetzung von Eltern für gemeinsame Entscheidungen
  • Förderung von smartphone-freien Schulen
  • Einführung eines Mindestalter für Social Media
  • Verbesserung der Altersverifikation auf Online-Plattformen

Weitere Informationen: www.smarterstartab14.de

Elternnetzwerk: Gemeinsam stärker

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Vernetzung von Eltern. Über das Elternnetzwerk können sich Familien innerhalb einer Schule organisieren, austauschen und gemeinsam handeln.

Jetzt aktiv werden: Treten Sie der SmarterStart-Community Ihrer Schule bei!

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VORTRAG mit anschließender Diskussion

SMARTPHONEFREIE KLASSENGEMEINSCHAFTEN

IN SCHULE & FREIZEIT AB KLASSE 5

Donnerstag, 4. Juni 2026 um 19.30 Uhr

Dauer: ca. 1,5 h

AKADEMIE AM DERBYPARK

Baron-Voght-Straße 75 b , 22609 Hamburg-Klein Flottbek

Verena Holler | Smarter Start ab 14 e.V.

Verena Holler ist Vorstandssprecherin des gemeinnützigen Vereins „Smarter Start ab 14 e.V.“, der im Jahr 2019 von Hamburger Eltern gegründet wurde.

Gemeinsam für Kinder und Jugendliche – für Hamburgs Zukunft!

 

Über die Autorin

Dr. Stephanie Wodianka, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie, Praxis-Inhaberin Kieferorthopädie Elbvororte, Hamburg

Dr. Stephanie Wodianka
Fachzahnärztin für Kieferorthopädie

Praxis-Inhaberin Kieferorthopädie Elbvororte, Hamburg
Initiatorin der LPKJ e.V. (i.G.)