Hamburg steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung: Die Stadt bewirbt sich als Teil einer gesamtdeutschen Initiative um die Olympischen und Paralympischen Spiele der Jahre 2036, 2040 oder 2044.

Doch die entscheidende Frage lautet aus unserer Sicht nicht nur: Kann Hamburg erfolgreiche Sommerspiele ausrichten, sondern kann Hamburg die Rahmenbedingungen schaffen für ein gesundes Aufwachsen der Generation, die die Spiele tragen wird?
Die Athletinnen und Athleten von morgen wachsen heute in Hamburg auf.
Und sie brauchen vor allem eines: Gesundheit, Stabilität und faire Chancen.

Olympia beginnt nicht im Stadion, sondern im Alltag!

Warum dieses Thema uns alle betrifft

Die Olympiabewerbung setzt auf Stadtentwicklung, Beteiligung und nachhaltige Strukturen.
Sie verspricht: Spiele, die zu Hamburg passen. Doch eines wird oft unterschätzt:

Olympische Stärke entsteht nicht erst durch Infrastruktur.

Sie entsteht durch Menschen.

Denn: Olympische Spiele stehen für Höchstleistung, Disziplin, Teamgeist und internationale Strahlkraft. Doch all das entsteht nicht erst auf der großen Bühne. Es beginnt früher. Viel früher. Das wissen alle, die bei der LPKJ aktiv dabei sind. Der Start beginnt…

  • in Familien
  • in Kitas und Schulen
  • in Praxen
  • in Vereinen
  • in der täglichen Lebenswelt junger Menschen

…im Alltag! Hier entscheidet sich, ob aus einer Vision Realität wird. Genau hier setzt die Arbeit der LPKJ an.

Active City trifft Prävention

Die Olympiabewerbung Hamburgs ist eng verbunden mit der Vision einer „Active City“, einer Stadt, die Bewegung, Gesundheit und Lebensqualität strukturell stärkt.

Das ist ein richtiger Anspruch, nur das Problem ist: Er erfüllt sich nicht von selbst! Denn es gilt:

Vision Olympia / Active City Realität ohne Prävention
Bewegung für alle Ungleiche Gesundheitschancen
Teilhabe Soziale Ungleichheit
Lebensqualität Belastete Lebenswelten
Nachhaltigkeit Kurzfristige Effekte

Hier sind wir genau an DEM Punkt, an dem Prävention ansetzt: Zum Wandel!

 

Prävention: Der unsichtbare Olympiasieg

Ein großes Argument der Olympiabewerbung ist der nachhaltige Mehrwert für die Stadt. Sicher, ist das ein wichtiges Puzzlestück im großen Ganzen. Aber die echte, nachhaltige Entwicklung beginnt nicht mit Gebäuden und Infrastruktur, sondern bei Ihnen und uns. Bei den Menschen.

Das heißt in Fakten:

  • Kinder müssen gesund aufwachsen können
  • Jugendliche benötigen stabile soziale Rahmenbedingungen
  • Familien erhalten Unterstützung
  • Fachkräfte müssen vernetzt arbeiten, um Wissen zu bündeln

Wir sprechen hier nicht von einer „sozialen Begleitmaßnahme“ oder einem „netten add-on“. Das ist die Basis für alles Weitere.

Im Klartext heißt das:

Ohne Prävention keine Leistungsfähigkeit.

Ohne Leistungsfähigkeit keine Teilhabe.

Ohne Teilhabe keine „Spiele für alle“.

Entscheidende Lücke: Mensch im Mittelpunkt 

Die Olympiabewerbung überzeugt. Keine Frage. Die Konzepte sind stark – allerdings fußt die Grundidee auf den drei Bereichen

  • Infrastruktur
  • Stadtentwicklung
  • Beteilung

BITTE? Wer oder was sorgt dafür, dass die Menschen von Hamburg diese Chancen auch aktiv nutzen können?

Denn seien wir ehrlich: Eine Sportstätte schafft nicht automatisch Bewegung, eine breite Beteiligung gelingt nicht ohne soziale Stabilität und Teilhabe entsteht ganz sicher n icht ohne gesundheitliche Voraussetzungen.

Für uns als LPKJ ist klar: die entscheidende Ergänzung heißt PRÄVENTION.

Hamburg kann mehr als Spiele. Hamburg kann Zukunft!

Die Bewerbung um Olympia ist mehr als ein sportliches Großereignis. Wir gehen weiter und sagen: Die Olympiabewerbung ist ein gesellschaftliches Entwicklungsprojekt. Denn zentral geht es doch um Bürgerbeteiligung und Mitgestaltung. Wir reden von sozialer Teilhabe und gesundheitliche Chancengleichheit für die Teilnehmer. Und natürlich von Nachhaltigkeit, wie sie aktiv auch in der Stadtentwicklung für Olympia angedacht ist.

…hier ist der „FIT“ zur LPKJ: Prävention macht diese Ziele überhaupt erst erreichbar für unsere Jugendlichen. Denn Zukunft entsteht nicht durch einige Wochen Olympische Spiele in Hamburg, sondern durch langfristige Investitionen in junge Menschen!

Gemeinsam für Hamburgs Jugend

Die LPKJ steht für das, was Olympia im besten Sinne sein kann:

  • Gemeinschaft statt Einzelinteressen
  • Struktur statt Aktionismus
  • Nachhaltigkeit statt kurzfristiger Effekte

Unser Apell somit: Wenn Hamburg Olympia will, muss Hamburg Prävention wollen.

Denn seien wir ehrlich mit Blick auf die Möglichkeiten: Die Medaillen von morgen entstehen in den Lebenswelten von heute.

Wenn nicht jetzt – wann dann?! Hamburg für Olympia!

Jetzt ist der Moment

Hamburg hat die Chance, sich neu zu positionieren. Und das nicht nur als großartige Stadt, die Großveranstaltungen für internationale Teilnehmer ausrichten kann, sondern als Stadt, die Verantwortung für ihre nächste Generation übernimmt.

Daher gilt, liebe Hamburgerinnen und Hamburger:

Stimmen Sie am 31. Mai 2026 für Olympia in Hamburg!

…und setzen Sie damit ein Zeichen für:

  • Bewegung
  • Gesundheit
  • Teilhabe
  • Zukunft

Olympia kann ein kraftvoller Impuls sein, der uns alle tragen kann.

Die LPKJ e. V. steht bereit, diesen Weg aktiv mitzugestalten. Für Olympia. Für Hamburg. Für die Jugend.

Kräfte bündeln. Hamburgs Zukunft stärken.

Gemeinsam für Kinder und Jugendliche –

für Hamburgs Zukunft!

Über die Autorin

Dr. Stephanie Wodianka, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie, Praxis-Inhaberin Kieferorthopädie Elbvororte, Hamburg

Dr. Stephanie Wodianka
Fachzahnärztin für Kieferorthopädie

Praxis-Inhaberin Kieferorthopädie Elbvororte, Hamburg
Initiatorin der LPKJ e.V. (i.G.)